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By L. Gümbel

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Hinzu kommt noch, daß die Betrachtung organischer Stoffe unter dem Mikroskop die angenommene Oberflächenbeschaffenheit gar nicht nachweist. Ein organischer Stoff zeigt in seiner Schnittfläche aneinander anschließende Zellen, aber, von besonderen Fällen abgesehen, keineswegs den Charakter borstenförmiger Ge bilde. Von Metallen unterscheiden sich die organischen Stoffe überhaupt nur insofern, als die organischen Stoffe weniger homogen sind und bestimmte Struktur in der Zusammensetzung härterer und weicherer Bestandteile zeigen, stets auch, selbst bei größter Lufttrockenheit, mit Flüssigkeit -Wasser oder Fetten durchsetzt sind, welche die Reibungswiderstände naturgemäß zu beeinflussen imstande sind.

Da nicht alle Vorsprünge gleich hoch sind und die Verteilung der Vorsprünge in den Flächen unregelmäßig ist, so wird im allgemeinen ein Teil der Vorsprünge in elastischer, der Rest in unelastischer Berührung stehen. Wird der Druck genügend gesteigert, so werden endlich sämtliche Zacken in die Gegenfläche unelastisch eindringen: die dann auftretende Reibungskraft folgt, solange das durch das Ritzen verdrängte Material, begünstigt durch die Reibungswärme und die Sperrwirkung beim Einlagern in die Unebenheiten, sich nicht mit einer der reibenden Flächen metallisch verbindet, wiederum dem Coulombsehen Gesetz, natürlich mit einer der unelastischen Verdrängung entsprechenden, höheren ReibungszahL Die Versuche von Rennie zeigen in der Tat, daß bis zu einem gewissen Flächendruck das Coulombsehe Gesetz mit unveränderlicher Reibungszahl ,u 1 gültig ist, daß mit gesteigertem 35 Die ritzende Reibung, Flächendruck-mit wachsender Zahl der ritzenden Vorsprünge die Reibungszahl wächst und sich asymptotisch einem höheren Grenzwert 11 2 nähert.

II. III. / LJ N A I Rolle und Ebene: Rolle starr, Ebene elastisch. Ist die Rolle starr und die Ebene elastisch (Abb. II), so folgt, daß zur Aufrechterhaltung der Rollbewegung keine Umfangskraft U erforderlich ist, Abb. w, I I und 12. wenn die Zugkraft Z in jedemAugenblick mit der Horizontalkomponen te von N im Gleichgewicht ist. Eine starre Rolle ist imstande, auch dann auf einer Ebene zu rollen vorausgesetzt, daß ihrdie Drehbewegung in irgendeinerWeise mitgeteilt worden ist -, wenn Rolle und Bahn absolut glatt sind.

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