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By Dr. Sven Bernhard Gareis, Dr. Johannes Varwick (auth.)

Inhalt
Das Lehrbuch führt in zentrale Tätigkeitsfelder der Organisationder Vereinten Nationen ein, bewertet die Reformperspektiven und fragt nachder Rolle der Weltorganisation im 21. Jahrhundert. Aus dem Inhalt: Die Vereinten Nationen zwischen Anspruch und Wirklichkeit Institutionenbildung, Regimedruck, Globalisierung - EineAnnäherung an Rolle und Funktion der VN Das method der Vereinten Nationen Das Instrumentarium im Bereich der Friedenssicherung Der Kern der Vereinten Nationen: Kollektive Sicherheit Die Praxis der Friedenssicherung im Wandel Das Instrumentarium im Bereich des Menschenrechtsschutzes Vereinte Nationen und die Menschenrechte: Normative Entwicklung,Kodifizierung und Ausgestaltung Die Gewährleistung der Menschenrechte: institutioneller Rahmenund Verfahrensregeln Das Instrumentarium in den Bereichen Wirtschaft, Entwicklung undUmwelt Wirtschafts- und Entwicklungsfragen in den Vereinten Nationen:Problembereiche und institutionelles layout Umweltpolitik in den Vereinten Nationen: Globale Lösungsansätzefür globale Probleme Reform und Neuorientierung der Vereinten Nationen Reformansätze für das 21. Jahrhundert Eine neue UNO für die globalisierte Welt? Die Autoren:Dr. Johannes Varwick, Institut für internationale Politik,Universität der Bundeswehr, Hamburg; Dr. Sven Gareis,Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr, Strausberg.

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Das römische Privatrecht hat die europäischen Rechtssysteme der Gegenwart maßgeblich beeinflusst. Es spielt daher noch heute im Rahmen der europäischen Rechtsvereinheitlichung und der Rechtsvergleichung eine Rolle. Das Studium des römischen Rechts macht dem Studenten erfahrensgemäß beträchtliche Schwierigkeiten.

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Die Charta der Vereinten Nationen stellt in verschiedener Hinsicht einen Kompromiss dar, der nur in der existenziellen Ausnahmesituation des Zweiten Weltkriegs zustande kommen konnte. Die USA, GroBbritannien und die UdSSR stellten ihre in den Verhandlungen iiber die Vorlauferdokumente noch deutlich zutage getretenen Auffassungsunterschiede beziiglich der Ausgestaltung der neuen Weltorganisation zuriick. Sie einigten sich auf ein gemeinsam zu spielendes Gro8machtekonzert, zu dem sie zwei Mitspieler kooptierten, die eher Hauptleidtragende des Krieges als seine Sieger waren.

10 erlaubtjedoch der Generalversammlung unter Berucksichtigung einer Reihe von Spezifikationen in nachfolgenden Artikeln, sich mit praktisch jeder Frage von intemationaler Bedeutung zu befassen. Die wichtige Einschriinkung des Art. 12, nach der die Generalversammlung keine Empfeblungen abgeben darf, solange der Sicherheitsrat mit einer Angelegenbeit befasst ist, hat allerdings in der Praxis an Bedeutung verloren. Auch wenn der Generalversammlung harte Instrumente wie Sanktionen feblen, bedeutet dies nicht, dass ihre Entscheidungen und Erkliirungen ohne Wirkung bleiben.

Mit der so genannten Fakultativklausel des Art. 36, Abs. 1 konnen sich Staaten zwar uneingeschriinkt oder vorbehaltlich bestimmter Bedingungen allgemein der Zustindigkeit des IGH in Fragen einer Vertragsauslegung, des Volkerrechts, der Verletzung internationaIer Verpflichtungen sowie der aus diesen resultierenden Wiedergutmachungen unterwerfen. In der Praxis hat jedoch nor eine Minderheit der Staaten Erkllirungen auf der Basis dieser Fakultativklausel beim VNGeneralsekretir hinterlegt, so dass eine Entwicklung hin zor Ausfibung einer obligatorischen intemationalen Gerichtsbarkeit durch den IGH nor schwer vorstellbar bleibt.

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