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By Moritz Schmidt Schmidt

Die Krankheiten der oberen Luftwege : aus der Praxis für die Praxis ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1894. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.

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FRÄNKEL und MusEHOLD haben je einen Fall der Berliner laryngologischen Gesellschaft mitgetheilt, in denen in Folge von Geschwülsten der Eingang des Ventrikels so weit geworden war, dass die Luft leicht in denselben eindringen und ihn aufblasen konnte. Die Schleimhaut der oberen Luftwege liegt in der Nase fast überall den Knochen ziemlich dicht an. An den meisten Stellen ist sie auch mit dem Periost oder Perichondrium so vereinigt, dass praktisch von einer Trennung nicht die Rede sein kann. Es geht daraus hervor, dass Erkrankungen der Schleimhaut sehr leicht das Periost in Mitleidenschaft ziehen.

Da bei Herden in der Brücke gemeinhin Störungen auftreten, bei denen die vom Hypoglossus und dem motorischen Halsnerven ausgehenden Symptome die weniger in die Augen springenden sind, so hat man sich gewöhnt, unter dem Namen der Pseudobulbärparalyse nur die Krankheitsbilder zu verstehen, bei denen Erscheinungen von Störung der centralen Hypoglossus- und Vago-Accessoriusbahn beobachtet werden. Sie kommen fast nur zu Stande durch Herde, welche ihren Sitz höher oben im Vorderhirn haben, wo eben die Bahnen nicht so dicht an andere Bahnen grenzen.

Man hat in ihnen und in ihrem Epithel ein ungemein reiches Netz feinster Nervenendigungen gefunden, die durch Aufpinselung centralwärts mit den Fasern der Chorda in dem vorderen, mit denen des Glossopharyngeus in dem hinteren Theil der Zunge in Verbindung stehen. Die N eurone endigen schliesslich in den Centren und in der Hirnrinde.. Diese findet sich, wie erwähnt, in der Thierreihe zuerst bei den Amphibien, sie ist bei ihnen und jedenfalls bei den Reptilien vorwiegend Fig. 7. Schnitt durch die Riechschleim- mit den Riechorganen verbunden.

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