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By F. Ludwig (auth.), Prof. Dr. med. E. Atzler, Dr. H. Hildebrandt, Prof. Dr. E. Horneffer, Dir. G. Leifer, Dr.-Ing. R. Meldau, Prof. Dr.-Ing. P. Rieppel, Dr.-Ing. e. h. F. Rosenberg, Dr. W. Ruffer, Dr. R. W. Schulte, F. Ludwig (eds.)

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Ehe wir diese Gleichung erortern, wollen wir versuchen, die an un- 35 Die Bekampfung der Ermiidung. serem Modell gewonnenen Erfahrungen auf die Versuchsergebnisse zu iibertragen. Der Gedanke liegt natiirlich nahe, die GefaBe A, B und 0 motorischen Ganglienzellen gleichzusetzen, von denen der motorische 1mpuls an den Muskel ausgeht. Sie werden in irgendeiner Weise durch den Willensimpuls - das groBe Reservoir! - aufgeladen. Arbeiten diese drei Zellkomplexe nach Art unseres Modelles, so konnen wir uns eine gewisse Vorstellung machen, wie unaere Befunde zustande kommen.

Lch habe nur die Gruppen genauer umrissen, die m. E. von besonderer praktischer Bedeutung sind und durch deren Aufstellung man auch einige Klarheit iiber die Wegeund Moglichkeiten der psychologischen Unfallbekampfung gewinnen kann2 • Jeder, der sich mit der Psychologie der UnfiWe naher beschiiftigt, wird aber auch dazu gedrangt, der Frage naherzutreten, inwieweit bei einzelnen Menschen eine be. sondere personliche Neigung zum Unfallerleiden besteht, ~e wir Unfall1 Eine MaBnahme, die auch besonders auf die Erreichung einer zweckmaBigen Willenseinstellung hinzielt - und in einem Berliner GroBbetriebe zur Anwendung kam - wurde vom Verfasser beschrieben in "Praktische Unfallverhutung".

Sind Handlungen, die sich in Verfolgung dieses Zieles ganz von selbst einleiten, ohne daB jemand besondere Vorsatze deswegen zu fassen braucht. Tritt nun an irgend einer Stelle ein Unfall ein, etwa beim Treppensteigen, so ist der Grund dafiir nicht der, daB er an das Treppensteigen nicht dachte - das hat er nie getan - , sondern solche Fehlfalle treten auf, wenn, wie bereits oben gesagt, ein gewisses inneres Gleichgewicht erschiittert worden ist. Es scheint so, als ob damit auch eine gewisse motorische Gerichtetheit gestort worden ist, die Bewegungen verlaufen nicht mehr zweckmaBig, sondern es treten auf irgendeine Weise Konflikte mit der Umwelt auf und das fiihrt, wenn die Umwelt so geschaffen ist, daB man sich verletzen kann, zu Unfallen.

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