Download Daten in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung: by Dierk Hirschel, Peter Paic, Markus Zwick PDF

By Dierk Hirschel, Peter Paic, Markus Zwick

​Daten sind in der wirtschaftswissenschaftliche Forschung von hoher Bedeutung. Mit der drastischen Steigerung der Leistungsfähigkeit der Informationstechnik ist es heute möglich, riesige Datenmengen und insbesondere Mikrodaten zu speichern und zu analysieren. Mit dem Sonderforschungsbereich three der Deutschen Forschungsgemeinschaft ‚Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik‘ begann in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts das Mikrodatenzeitalter in Deutschland. Seitdem ist die Entwicklung der mikrodatenbasierten Forschung und Politikberatung rasant fortgeschritten. Hierbei hatte und hat der mit diesem Buch geehrte Joachim Merz einen erheblichen Anteil. Der vorliegende Band zeigt einen Ausschnitt des Erfolges dieser wissenschaftlichen Arbeiten. Wegbegleiter wie der eigene wissenschaftliche Nachwuchs geben in insgesamt 12 Beiträgen einen vertiefenden Einblick in den Stand der empirischen wirtschafts­wissenschaftlichen Forschung und zeigen mögliche weitere Entwicklungstendenzen auf.

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Das römische Privatrecht hat die europäischen Rechtssysteme der Gegenwart maßgeblich beeinflusst. Es spielt daher noch heute im Rahmen der europäischen Rechtsvereinheitlichung und der Rechtsvergleichung eine Rolle. Das Studium des römischen Rechts macht dem Studenten erfahrensgemäß beträchtliche Schwierigkeiten.

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Auch hier ist das Adäquationsproblem nicht in klassischer Art zu beantworten. Im Gegensatz zu Befragungsdaten beschreiben administrative Daten häufig einen statistischen Sachverhalt nicht in adäquater Weise. B. die Einkommensvariable auf den jeweiligen Untersuchungsbereich ‚exakt‘ angepasst werden. Die Haushaltsmitglieder können zu allen relevanten Komponenten befragt werden, inwieweit sie dann sachgerecht antworten, ist eine andere Frage. Werden hingegen administrative Daten zur Beschreibung von Einkommen herangezogen, weicht dieser Einkommensbegriff in der Regel erst einmal vom Untersuchungsgegenstand ab.

Nahezu alle Parteien haben jetzt die Themen Transparenz und Open Government in ihre Wahlprogramme aufgenommen. Inzwischen sind zahlreiche Open Data-Initiativen entstanden von der interund supranationalen bis hin zur kommunalen Ebene. 2012 geäußert: „Die Bundesregierung hat sich ein offeneres Regierungs- und Verwaltungshandeln zum Ziel gesetzt. " Diese Entwicklungen haben zu einer verstärkten Nachfrage nach amtlichen Mikrodaten geführt, wo ein geregelter Zugang für die Wissenschaft über die Forschungsdatenzentren geschaffen wurde.

Der wirkliche Nutzen der neuen tertiären Datenquellen liegt in der Kombination verschiedener Datenquellen, ggf. auch mit primären und sekundären Datenquellen. Hierzu fehlt derzeit schon für administrative und Befragungsdaten, soweit es sich um Personendaten handelt, die Rechtsgrundlage. Der Zensus 2011 hat aber auch gezeigt, dass der Gesetzgeber im Einzelfall - auch in diesem für Deutschland sehr sensiblen Thema - stark sachbezogen entscheiden kann. Mit dem Zensusgesetz 2011 wurde die Möglichkeit geschaffen, personenbezogene Daten aus verschiedenen administrativen Quellen mit Befragungsdaten zu verbinden.

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