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By Rainer Mackensen (auth.), Rainer Mackensen (eds.)

Bevölkerungswissenschaft ist die empirische examine und akademische Lehre von Bevöl­ kerungen, von ihren Strukturen und Veränderungen sowie von deren Ursachen und Fol­ gen. Wie Bevölkerungen zu definieren sind, beschreibt die altehrwürdige Lehre von den 1 Modellen der Demographie. Dieses Verständnis ist seit Jahrzehnten weltweit unstrittig • Mit dieser Definition ihres Faches wehren sich Bevölkerungswissenschaftler dagegen, für Denkansätze und Handlungsweisen in Anspruch genommen zu werden, denen andere Wissenschaftskonzepte, andere Intentionen und ein anderes Politikverständnis zugrunde­ liegen. Der Unterschied wird namentlich im Verhältnis zu Politik im weitesten Sinne deutlich. Bevölkerungswissenschaft will in ihrem Zweig "Bevölkerungspolitik" nichts an­ deres als jede Politikwissenschaft: Sie will empirisch fundierte Informationen zu den Ziel­ Mittel-Verbindungen von Politiken beisteuern, für welche demographische Bedingungen im Ursachen-oder Folge-Zusammenhang bedeutsam werden können. Ein solches Selbstverständnis der Bevölkerungswissenschaft ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten von Personen erarbeitet worden, die den Nachkriegsgenerationen an­ gehören. Sie stehen weltweit in engem Austausch mit den Kollegen anderer Länder; die internationale Literatur hat sie geprägt und bestimmt ihre Ambitionen.

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Von Wolfgang Köllmann - aus seiner Festschrift - habe ich leider auch kein besseres. Das von Herrn Mackensen ist ebenfalls aus der Festschrift. Dann unsere gegenwärtigen Lehrstuhlinhaber, die drei, Josef Schmid, Herwig Birg und Rainer Münz. Und zum Schluß Charlotte Höhn. Dabei habe ich festgestellt, beide Reihen, die eigentlichen Bevölkerungswissenschaftler und die nach der eugenischen Richtung, enden mit einer Frau. Sie haben sozusagen eine reine Männergesellschaft vor sich. Wir gehen weiter auf der linken Seite: Francis Galton, Schallmayer, Alfred Ploetz, Julius Lehmann, der Verleger nicht nur eigener völkischer Bücher, aber auch Magnus Hirschfeld, Julius Moses, der legendäre Alfred Grotjahn, Rüdin, Hermann Muckermann, der große Anreger des Instituts für Erblehre und Eugenik, der damals über eine Millionen Mark durch Vorträge herbeischaffen wollte, mit denen die Erstfinanzierung des Instituts gesichert wurde46 ; Max Hirsch, ein Eugeniker, von den Nazis gefeuert, obwohl er ihren Ideen nicht fern stand, Erwin Baur, Hans Nachtsheim, Fritz Lenz, Eickstedt, den ich in meinem Gutachten kaum behandelt habe, obwohl da viel zu sagen wäre auch über die Tradition nach 1945 hinaus, die führt zu Ilse Schwidetzky.

Sie finden Erich Keyser. Ich habe bei einigen Bilder derselben Personen aus verschiedenen Zeiten gegenübergestellt. Erich Keyser, Nationalsozialist, Volkstumskampf im Osten, rassistisch eingestellt. Die gleichen Forschungen werden dann am Herder-Institut in Marburg nach dem 2. Weltkrieg in einer etwas anderen Verpackung und mit einem anderen Vokabular fortgesetzt. Wir schlagen die nächste Seite um. Ich habe leider von Hans Harmsen kein besseres Bild als aus dem Buch von Frau Kaupen-Haas, ein Ausschnitt, vielleicht gibt es bessere, ich 43 44 45 Alfred Ploetz 1910: Die Begriffe Rasse und Gesellschaft und einige damit zusammenhängende Probleme; Max Weber 1910: Diskussion zum Vortrag Ploetz, in: Verhandlungen des Ersten Deutschen Soziologentages vom 19.

Ich brauchte mich glücklicherweise organisatorisch nicht zu kümmern, da ich unter großem Zeitdruck an einer anderen Arbeit sitze. Ich fände es wirklich schade, wenn gerade Sie nicht teilnehmen können, und diese Meinung teilen auch Herr Rosen und Herr Ziegler. Beide baten mich am vergangenen Freitag unabhängig voneinander telefonisch, bei Ihnen ein gutes Wort einzulegen. " Darauf antwortet Herr Birg mir am 17. Juli 1997: "Sehr geehrter Herr vom Brocke, vor geraumer Zeit lud mich Herr Rosen zu einem Gespräch in Bonn ein, das bald darauf zustande kam.

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