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By Martin Heidegger, Friedrich-Wilhelm v. Herrmann

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Kant's Transcendental Imagination

The function and position of transcendental psychology in Kant's Critique of natural cause has been a resource of a few competition. This paintings provides an in depth argument for restoring transcendental psychology to a important position within the interpretation of Kant's Analytic, within the technique offering a close reaction to extra "austere" analytic readings.

Zur Phänomenologie der Intersubjektivität: Texte aus dem Nachlaß. Zweiter Teil. 1921–1928

Vorbemerkung Wo in den folgenden Manuskriptbeschreibungen nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich immer um in Tinte geschriebene Stenogramme (Gabels berger approach) auf Blattern vom structure ZI,5 X I7 cm. In den Textkritischen Anmerkungen finden folgende Abkurzungen Ver wendung: Bl. = Blatt; Ein/. = Einfugung (Zusatz, fur den vom Ver/.

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Da Solches innerhalb eines Wissenschaftsbetriebes unmöglich bleibt, weil hier das Wissen des Wesentlichen unbekannt geworden, ist von den historischen Geisteswissenschaften aus kein Anstoß zur Besin­ nung möglich . ) Wo aber der Anschein v o n Besinnung auftau cht, läßt sich alsbald durchschauen, was da angestrebt wird. Einmal tritt eine Zergliederung der Lage (»Situation«) ins Öffentliche, zum an­ deren versucht die Planung des Künftigen eine Sicherheit zu schaffen. Zergliederung (»Analytik«) und Planung (»Konstruk­ tion«) fordern sich wechselweise, j ene leitet diese meist nicht nur ein, sondern an, und diese bestimmt bereits die Wege j ener.

Die Hi­ storie als Wissenschaft hat dadurch einen »neuen« »Horizont« der Auslegung erhalten, nicht durch sich selbst geschaffen, der ihr auf eine entsprechende Zeitspanne hinaus die bisher unge­ nutzten Möglichkeiten neuer »Erkenntnisse« sichert und damit ihren mitlaufenden Zeitgenossen gegenüber die gleichfalls si­ cheren Mittel des N achweises ihrer »Überlegenheit« und eines »neuen« »Erwachens« und damit die Gelegenheit einer Siche­ rung ihrer Unentbehrlichkeit. (Aber in dieser Unentbehrlichkeit ist die Wissenschaft etwas völlig anderes geworden, als was sie zu sein vermeinen konnte und einstmals durfte: keine Gründun g und kein Gründungsweg eines wesentlichen Wissens, sondern eine »technische« Einrich ­ tung der Schulung für die Erlebnissicherheit gegenüber dem 1 1.

Das Geschaffene stellt sich , anders als bisher, ganz in das »Sei­ ende« - die »N atur« und die öffentliche »Welt« - zurück; und dies nicht als B estandstü ck, sondern als eine wesentliche Er­ -wirku ngsform seiner Machenschaft: Autostraßen, Flu gzeu g­ hallen auf Flu gplätzen, Riesensprungschanzen, Kraftwerke und Stauseen, Fabrikbauten und Befestigungsanlagen. Die »N atur« wandelt sich gemäß diesen »Anlagen«, verlegt sich ganz in diese und kommt nur in ihnen und einbehalten in ihren Gesichtskreis zum Vorschein - sie wird mit diesen Anlagen und durch sie und in deren Weise »schön«.

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