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By Stephan von Bandemer, Josef Hilbert (auth.), Stephan von Bandemer, Dr. Volker Eichener, Dr. Josef Hilbert, Dr. Josef Schmid (eds.)

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Berkommene, stark arbeitsteilige Organisationsformen der Produktion lassen meist die geforderte Flexibilität vermissen, treiben die Kosten für indirekte Bereiche in die Höhe und die Durchlaufzeiten in die Länge. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, genügt es nicht, die überkommenen Strukturen durch den Einsatz integrierter DV-Systeme technologisch aufzurüsten. Vielmehr müssen bislang getrennte Tätigkeiten der Planung und Ausführung wieder zusammengeführt sowie die Qualifikation der Facharbeiter in der Fertigung und der Experten im Büro reaktiviert und umfassender genutzt werden, um die produktiven und innovativen Potentiale auszuschöpfen.

Damit sich diese Fähigkeiten erhalten und entwickeln können, müssen Arbeit und Technik, das heißt im einzelnen die Arbeitsorganisation, die Funktionsteilung und die Interaktionsformen zwischen Mensch und Maschine angemessen gestaltet werden. Als Leitlinien sozialverträglicher Gestaltung ergibt sich daraus ferner, daß Inhalte und Bedingungen der Arbeit einen weiten Handlungsspielraum in sachlicher und zeitlicher Hinsicht gewähren müssen, der den arbeitenden Menschen die Initiative, Bewertung und Entscheidung überläßt und planende mit ausführenden Tätigkeiten verbindet.

Freiwillige Mehrarbeit (Durcharbeiten von Pausen, Schichtverlängerung, Wochenendarbeit) - auch ohne zusätzliche Vergütung - werden bei Gruppenarbeit nicht selten beobachtet (Stroink 1990, Breisig 199:73). a. T. auch als Effekte erhöhter Arbeitszufriedenheit und Motivation interpretiert werden können). Sollten sich teilautonome Arbeitssysteme weiter durchsetzen, könnte eine mögliche Gefahr in der zunehmendem Zuweisung wirtschaftlicher Verantwortung liegen. Der Ausschuß für wirtschaftliche Fertigung hat bereits 1984 empfohlen, Fertigungsinseln als eigene Kostenstelle zu führen (AWF 1984).

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