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By Erwin Esser

In dieser Arbeit wird die Problematik der Bestimmung von Angebotspreisen für kundenindividuelle Leistungen behandelt. Anbieter derartiger Leistungen, wie z.B. der klassische industrielle Einzelfertiger, aber auch das Softwarehaus im Dienstleistungsbereich, welches die Erstellung von Individualsoftware offeriert, müssen grundsätzlich für ein vom Kunden spezifiziertes intestine eine Preisforderung festlegen. Bezüglich dieses Angebotspreises bestehen in der Regel kostenbasierte Preisunter- und marktdeterminierte Preisobergrenzen. Im ersten Teil des Buches werden sechs aus der Literatur bekannte substitute Lösungsansätze für die Problematik der Angebotspreisbestimmung dargestellt und bewertet. Auf der foundation dieser examine wird schließlich ein eigenständiger Lösungsweg entwickelt, welcher neben der Preisunter- und -obergrenzen die sogenannte Preisorientierungsgröße in den Mittelpunkt stellt. Hierunter wird eine einzelauftragsabhängige Wertgröße verstanden, die auf der foundation operationalisierter Erfahrungen des Entscheidungsträgers bei der Preisbestimmung Auskunft über den erzielbaren Preis geben soll. Anstelle eines relativ starren kostenrechnungsbasierten, kalkulatorischen Lösungsalgorithmus wird hier ein flexibles Entscheidungsunterstützungssystem vorgestellt, welches jeder Anbieter letztlich individuell determinieren und somit optimieren kann. Der primäre Nutzen des neuen Lösungsansatzes liegt darin, daß die grundsätzlich entscheidende Größe bei der Angebotspreisbestimmung im Projektgeschäft, die Erfahrung des Entscheidungsträgers, zumindest im Ansatz abbildbar ist und somit nicht nur dem Entscheidungsträger selbst zahlenbasierte Hilfestellung bieten kann, sondern letztlich auch intersubjektiv verfügbar wird.

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21 Annahme über die erwartete Summe der Bezugsgrößeneinheiten für jede Bezugsgröße und Kostensteile erfordert,58) muß letztlich auf (evtl. 59) Unterstellt man, daß die geforderten Werte bestimmt werden können, so ist für jede Bezugsgröße pro Kostensteile der Kalkulationssatz determiniert. Somit werden bei der Fixkostenproportionalisierung einer zu bewertenden Auftragsanfrage X neben den variablen auch anteilige fixe Gemeinkosten mit Hilfe der nachstehenden Formel zugerechnet: k(X) = L L, gm n (X) • vpm n m n mit: k(X) gmn(X): gesamte (variable plus fixe) Gemeinkosten der Auftragsanfrage X Erhöhung der m-ten Bezugsgrößenausprägung in der n-ten HauptkostensteIle aufgrund des unterstellten Erhalts des Auftrags X vpm n Vollkosten-Kalkulationssatz der m-ten BezugsgrÖße in der n-ten KostensteIle.

52 ) Da ein konstitutives Element einer Vollkostenrechnung jedoch die Zielsetzung ist, sämtliche Kosten auf die Kostenträger zuzurechnen,53) wird hierzu häufig eine Proportionalisierung der Fixkosten angewendet. Auch die flexible Plankostenrechnung auf Volikostenbasis bedient sich dieser nachfolgend beschriebenen Methode. 54 ) 50) Es wird vereinfachend unterstellt, daß eine (Plan-) Sekundärkostenrechnung bereits durchgeführt wurde. Vgl. B. Haberstock (1987), S. 141-155, Hummel/Männel (1990), S.

Diese verändern sich also nicht automatisch mit der Beschäftigung, sondern können nur durch zusätzliche dispositive Entscheidungen variiert werden. 19 ) Aus der Menge dieser disponiblen Gemeinkosten mu ß schlie ßlich noch eine Untermenge separat betrachtet werden, nämlich die dispositiv beschäftigungsabhängigen Gemeinkosten. Hiermit sollen Kosten beschrieben werden, die indirekt von der Beschäftigung abhängen. Das hei ßt, daß die Entscheidungen, die als direkte Ursache der Veränderung derartiger Kosten angesehen 9) 10) 11) 12) 13) 14) 15) 16) 17) 18) 19) Schläder (1975) S.

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